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 Weltklassik am Klavier!“ – Konzert am 7. Oktober 2016,

19.00 Uhr

Das Programm:

" Ungarische Rhapsodie!"  

  •             Johannes Brahms: Rhapsodie op. 79 Nr. 1 h-moll / Variationen über ein ungarisches Thema op. 21 Nr. 2 / Variationen op. 18 / Zigeunerlieder op. 103 (Bearbeitung von Theodor Kirchner)

  • ·     Franz Liszt: Ungarische Rhapsodien S. 244: Nr. 16 a-Moll, Nr. 17 d-Moll, Nr. 18 fis-Moll

Die "Rhapsodies hongroises" von Franz Liszt stellen einen erfolgreichen Versuch dar, die Spielweise der ungarischen Zigeuner-Kapellen nachzuempfinden. Die Besonderheiten dieser Musik, wie Dynamik, Metrum, Agogik, Rhythmus, Klangfarben typischer Instrumente, harmonische Struktur usw., hatte Liszt während seines Ungarn-Aufenthalts in den 1840er Jahren mit der Gründlichkeit eines Folkloristen studiert und schrieb, dass er „die Ergebnisse dieser nationalen Studien in einem hübsch umfangreichen Band ungarischer Rhapsodien veröffentlichen“ wolle. Brahms lebenslange Begeisterung für die ungarische Musik hat ihren Ursprung in der Bekanntschaft mit dem ungarischen Geiger Eduard Reményi. 1853 traten sie eine gemeinsame Konzertreise an, die den jungen Brahms zum Komponieren der Variationen über ein ungarisches Lied op. 21 Nr. 2 inspirierte.

 

Die Pianistin: Sofja Gülbadamova

für die „poetische Schönheit“ ihres Spiels und ihre „frappierende Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannte Pianistik und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette“ von der Presse gefeiert, zählt zu den herausragendsten Musikerinnen ihrer Generation. Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland, Deutschland, Österreich und Belgien, gewann sie im Jahr 2008 gleich zwei Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6. Internationalen Francis-Poulenc-Wettbewerb. Als echter „pianistischer Tsunami“ bezeichnet, konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in ganz Europa sowie in Russland, Chile, Argentinien. Sie hat mehrere CDs in Deutschland und Frankreich eingespielt, die ausgezeichnete Kritiken erhielten.

 Weltklassik am Klavier!“ – Konzert am 4. November 2016,

19.00 Uhr

Das Programm:

"Pathétique!"

  •             Frédéric Chopin: Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 / Ballade Nr. 2 f-Moll op. 38 / Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39 / Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 

  •       Edward Grieg: Peer Gynt Suite I op. 46

  •       Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13 

·     Die Tonart c-Moll trägt ganz eindeutigen Charakter: Sie wird als traurig und wütend bezeichnet sowie mit allerlei dramatischen Emotionen belegt. Beethoven komponierte viele seiner Werke in c-Moll! Darunter ist auch die "Pathétique". Diese Sonate entstand in einer Zeit des Umbruchs, als Beethoven das erste Anzeichen seiner Taubheit spürte. Dazu Theodor Adorno: "Man sah das Subjektive seiner Musik im revolutionären Zeitalter Napoleons als Ausdruck eigenen, pathetisch überhöhten Schmerzes wie auch als politisch zu deutendes Phänomen". Chopins Balladen sind Zeugnis seines Heimwehs nach und seiner Sorgen über Polen und das Schicksal des polnischen Volkes. Die erste erschien im tragischen Jahr der Niederschlagung des Aufstands in Polen. Offensichtlich wurde diese Ballade - die "Polnische" genannt - von den Geschehnissen stark beeinflusst.

 

Der Pianistin: Susanna Kadzhoyan

verbindet künstlerische Fähigkeiten und eine charismatische Persönlichkeit mit einem starken Willen, soliden technischen Kenntnissen und ausgeprägtem Verständnis von Intention und Interpretation und begeistert ihr Publikum weltweit. Erste Preise in den internationalen Klavierwettbewerben Vila de Capdepera (Spanien), Steinway Förderpreis (Deutschland), Karlrobert-Kreiten Klavierwettbewerb (Deutschland) und Georg Cziffra Preis (Österreich) brachten Susanna zu internationalem Ruhm. 2001-2006 studierte Susanna als Graduierte am Konservatorium St. Petersburg. 2012 absolvierte sie ausgezeichnet die Kölner Musikhochschule und 2014 ihr Konzertexamen Klavier mit Auszeichnung bei Prof. N. Tichman und Master of Music Kammermusik bei Prof. A. Spiri. Seit 2013 unterrichtet sie Klavier/ Kammermusik an der Hochschule für Musik Freiburg.

Eintrittskarten und Preise: Eintrittskarten können entweder telefonisch oder per E-Mail in der Unitarischen Freien Religionsgemeinde (info@unitarier.net / 069 – 280382) oder direkt bei Weltklassik reserviert werden (www.weltklassik.de / 0211 - 9365090). Der reguläre Eintrittspreis beträgt 20.- Euro, Studenten bezahlen 15.- Euro und Jugendliche bis 18 Jahren erhalten freien Eintritt. Die Bezahlung erfolgt an der Abendkasse, die eine halbe Stunde vor Konzertbeginn öffnet. Reservierte Plätze werden bis 15 Minuten vor Konzertbeginn freigehalten.

Abonnement: Es besteht die Möglichkeit, ein Abonnement für sechs aufeinanderfolgende Konzerte abzuschließen. Bei Abschluss des Abonnements wird der Eintritt für ein Konzert erlassen. Sollten Sie Interesse daran haben, melden Sie sich bitte direkt bei Weltklassik unter der oben angegebenen Telefonnummer.

 

Parkplätze: Die Parkplätze auf dem benachbarten Grundstück des Arbeitsamtes sind trotz einer dortigen Baustelle nutzbar.
Bitte vormerken: Weltklassik-Konzerttermine 2016 (Änderungen vorbehalten)

Freitag, den 02.12.2016 um 19:00 Uhr in Frankfurt am Main
"Weltklassik für Cello und Klavier - Der Wegbereiter!"
„Cello & Friends“ spielen Werke von Beethoven, Brahms und Grieg

Selbstverständlich werden wir Sie über die Details der Konzerte im Mitteilungsblatt unterrichten und würden uns sehr freuen, Sie bei den Konzerten in der Gemeinde begrüßen zu dürfen.
 
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